Häufige Fragen zur Parodontitis

  • Ist Parodontitis heilbar?

    • Parodontitis ist eine chronische Erkrankung.

    • Sie lässt sich jedoch in vielen Fällen sehr gut kontrollieren, wenn sie frühzeitig erkannt und konsequent behandelt wird.

  • Ist eine Parodontitis-Behandlung schmerzhaft?

    • Die Reinigung der Zahnfleischtaschen erfolgt in der Regel unter lokaler Betäubung.

    • Die Behandlung wird daher von den meisten Patienten als gut verträglich empfunden.

  • Wie lange dauert eine Parodontosebehandlung?

    • Die Dauer hängt vom Schweregrad der Erkrankung ab.

    • Häufig umfasst die Therapie mehrere Behandlungstermine sowie regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen.

  • Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

    • Ein Teil der Parodontitis-Behandlung wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

    • Welche Leistungen im Einzelfall abgedeckt sind, klären wir gerne im Rahmen eines Beratungsgesprächs.

Spezialistin für Parodontologie in Wien: Erhalt Ihrer natürlichen Zahngesundheit

Parodontologie – Gesundes Zahnfleisch als Fundament Ihrer Zahngesundheit

Gesundes Zahnfleisch ist die Grundlage für stabile Zähne und langlebigen Zahnersatz. Das Parodontium – also Zahnfleisch, Faserapparat und Kieferknochen – verankert Ihre Zähne im Kiefer und schützt sie vor Lockerung und Knochenabbau.

Entzündungen dieses Zahnhalteapparates werden als Parodontitis bezeichnet. Sie zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Mundraum und verläuft häufig lange unbemerkt.

Ich lege einen besonderen Schwerpunkt auf die frühzeitige Diagnose und individuelle Behandlung von Parodontitis, um Zähne langfristig zu erhalten und stabile Voraussetzungen für Zahnersatz zu schaffen.

Woran erkennt man eine Parodontitis?

Eine Entzündung des Zahnfleisches verursacht häufig zunächst keine Schmerzen. Daher bleibt sie oft lange unerkannt.

Typische Anzeichen können sein:

  • Zahnfleischbluten beim Zähneputzen

  • gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch

  • Mundgeruch

  • Rückgang des Zahnfleisches

  • empfindliche Zahnhälse

  • lockere Zähne

Wenn Sie solche Veränderungen bemerken, empfiehlt sich eine frühzeitige parodontologische Abklärung.

Ursachen einer Parodontitis

Die Hauptursache einer Parodontitis sind Bakterienbeläge (Biofilm) auf den Zähnen. Diese können eine Entzündungsreaktion im Zahnfleisch auslösen. Der Verlauf der Erkrankung wird jedoch von mehreren Faktoren beeinflusst, zum Beispiel:

  • genetische Veranlagung

  • Rauchen

  • Diabetes mellitus

  • Stress

  • unzureichende Mundhygiene

Auf Basis der Erstuntersuchung erstellen wir Ihre individuelle Risikoanalyse. Gemeinsam besprechen wir im Anschluss, wie wir die Behandlung optimal auf Ihre Bedürfnisse abstimmen.

Warum die Behandlung von Parodontitis wichtig ist

Unbehandelt kann eine Parodontitis zu fortschreitendem Knochenabbau und Zahnlockerung führen. Darüber hinaus zeigen wissenschaftliche Studien Zusammenhänge zwischen parodontalen Entzündungen und verschiedenen systemischen Erkrankungen, darunter:

  • Diabetes mellitus

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

  • entzündliche Allgemeinerkrankungen

Ein gesundes Zahnfleisch trägt daher nicht nur zum Zahnerhalt bei, sondern unterstützt auch Ihre allgemeine Gesundheit.

Wie läuft eine Parodontitis-Behandlung ab?

Die Behandlung erfolgt in mehreren aufeinander abgestimmten Schritten.

  • Diagnostik und Parodontalstatus

    Zu Beginn wird der Zustand Ihres Zahnhalteapparates detailliert erfasst. Dazu gehören:

    • Messung der Zahnfleischtaschen

    • Beurteilung des Knochenverlaufs

    • Analyse individueller Risikofaktoren

    • gegebenenfalls mikrobiologische Untersuchungen

  • Initialtherapie – Reduktion der bakteriellen Belastung

    • Der erste therapeutische Schritt besteht darin, die Bakterien in den Zahnfleischtaschen zu reduzieren.

    • Dabei werden die Wurzeloberflächen unterhalb des Zahnfleisches gründlich gereinigt (Scaling und Root Planing).

    • Diese Behandlung erfolgt in der Regel unter lokaler Betäubung und ist für die meisten Patienten gut verträglich.

    • Ziel dieser Phase ist es, die Entzündung zu stoppen und dem Gewebe eine Ausheilung zu ermöglichen.

  • Re-Evaluierung

    • Nach einer Heilungsphase überprüfen wir das Behandlungsergebnis.

    • In vielen Fällen zeigt sich bereits eine deutliche Verbesserung: Die Entzündung geht zurück und die Zahnfleischtaschen werden flacher.

  • Chirurgische Parodontaltherapie (falls erforderlich)

    • Bleiben einzelne tiefe Zahnfleischtaschen bestehen, können zusätzliche chirurgische Maßnahmen sinnvoll sein.

    • Diese dienen dazu:

      • schwer zugängliche Bereiche zu reinigen,

      • die Gewebeverhältnisse zu verbessern, oder

      • regenerative Verfahren zur Stabilisierung des Knochens einzusetzen.

  • Unterstützende Parodontitistherapie (UPT)

    • Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Daher spielt die regelmäßige Nachsorge eine zentrale Rolle.

    • Im Rahmen der unterstützenden Parodontitistherapie (UPT) erfolgen in individuell festgelegten Abständen:

      • Kontrolluntersuchungen

      • professionelle Reinigung der Zahnfleischtaschen

      • erneute Bewertung des Entzündungsstatus

    • Diese regelmäßige Betreuung trägt entscheidend dazu bei, das Behandlungsergebnis langfristig zu stabilisieren.

Ihre Rolle: Mundhygiene und häusliche Pflege

Eine erfolgreiche Therapie funktioniert nur in guter Zusammenarbeit. Ich berate Sie individuell zu den passenden Hilfsmitteln, zum Beispiel:

  • geeignete Zahnbürsten

  • Interdentalbürsten für die Zahnzwischenräume

  • spezielle Reinigungstechniken

In einer persönlichen Anleitung zeige ich Ihnen, wie Sie diese Hilfsmittel effektiv einsetzen, um Ihr Zahnfleisch optimal zu schützen.

Parodontologie und Zahnersatz

Eine stabile parodontale Situation ist die Voraussetzung für langlebigen Zahnersatz. Unpräzise Füllungsränder oder schlecht angepasste prothetische Versorgungen können Bakteriennischen bilden und Entzündungen begünstigen.

Als parodontologisch orientierte Zahnärztin betrachte ich daher jede Versorgung – ob Inlays, Kronen oder Implantate – immer im Kontext der Gesundheit des Zahnhalteapparates. Bevor Zahnersatz geplant wird, schaffen wir ein stabiles Umfeld für Zahnfleisch und Knochen. Nur so kann eine Versorgung langfristig erfolgreich sein.

Frühzeitig handeln – Zähne langfristig erhalten

Parodontitis lässt sich heute in vielen Fällen sehr gut kontrollieren, wenn sie rechtzeitig erkannt wird.

Periimplantitis: Sicherheit für Ihr Implantat

Ein Zahnimplantat ist eine Investition in Ihre Lebensqualität. Damit diese langfristig erhalten bleibt, ist die Gesundheit des umliegenden Gewebes entscheidend. Die Periimplantitis ist eine entzündliche Erkrankung, die das Gewebe um ein Implantat betrifft – ähnlich einer Parodontitis am natürlichen Zahn.

Woran erkenne ich eine Entzündung?

Oft verläuft der Beginn schleichend. Achten Sie auf diese Warnsignale:

  • Rötungen oder Schwellungen des Zahnfleischs um das Implantat.

  • Gelegentliches Bluten bei der Reinigung (Zahnseide/Interdentalbürsten).

  • Ein unangenehmer Geschmack oder Mundgeruch.

  • Ein Gefühl von ‚Lockerheit‘ oder Druckempfindlichkeit.

Mein Ansatz: Erhalt statt Verlust

Wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken, ist schnelles Handeln der Schlüssel. Dabei setze ich auf eine strukturierte Diagnostik und minimalinvasive Therapiemöglichkeiten. Ziel ist es, die Entzündung frühzeitig zu stoppen und den Knochenabbau zu verhindern, damit Ihr Implantat stabil im Kiefer verankert bleibt.

Prävention ist der beste Schutz

Regelmäßige Implantat-Recall-Termine sind der effektivste Weg, um Risiken zu minimieren. Wir kontrollieren die Stabilität und reinigen auch schwer zugängliche Bereiche, die Sie zu Hause nicht erreichen können.

Paro-Check in der Praxis in Wien

Wenn Sie Zahnfleischbluten, Rückgang des Zahnfleisches oder lockere Zähne bemerken, empfehle ich eine frühzeitige Abklärung.

Durch eine sorgfältige Diagnostik und eine individuell abgestimmte Therapie können wir häufig dazu beitragen, natürliche Zähne langfristig zu erhalten und das Fortschreiten der Erkrankung zu stabilisieren.

Für eine parodontologische Untersuchung oder Beratung können Sie gerne einen Termin in der Praxis Dr. Wick in 1060 Wien vereinbaren.

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